Hirten

In der Hei Ma Er Township in der Provinz Qinghai haben die Familien mit einem jährlichen Pro-Kopf-Einkommen von nur RMB 2200 (ca. 200 Euro) nur das Notwendigste zum Leben. Diese Not beschränkt den Zugang zur angemessenen Bildung, Infrastruktur und Gesundheitswesen. Sie leben in sehr einfachen Bedingungen mit geringer staatlicher Intervention und fehlendem Marktzugang. Die meisten Dorfbewohner sind tibetische Nomaden. Es gibt rund 45.000 Tiere in dem Dorf, davon 8040 Yaks, der Rest Schafe und Pferde. Jede Familie hat im Durchschnitt 30-40 Yaks. Die Einkünfte aus der Tierhaltung sind ungefähr 150 Euro; andere Einkommen entstehen durch Pilz Suche und andere kurzfristigen Beschäftigungen. Die lokale Gemeinschaften kennen gar nicht den Marktwert ihrer Ressourcen und selbst wenn sie es tun, sind sie nicht in der Lage, internationale Märkte zu besetzen.

 

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